# Abenteuer Kita-Streik

Niemand gibt sich gern still mit dem zufrieden was er hat. Jeder möchte immer größer und erfolgreicher werden oder höher und weiter hinaus. Das ist alles menschlich und völlig verständlich. Stillstand ist der Tod. Niemand möchte stagnieren. Schon allein der Anspruch ans eigene Ego drängt einen dazu, mehr zu wollen.

Manch Einer muss sich damit abfinden, dass es für Ihn einfach keine Fort- oder Weiterbildungen und Ähnliches gibt, der Nächste muss akzeptieren, dass in der Karrierelaufbahn einfach irgendwann Schluss ist und wieder Andere sind in der Gewerkschaft, dürfen und können streiken um weiter voran zu kommen. Zumindest finanziell. Das ist tariflich so geregelt und somit gibt es da auch nichts zu rütteln.

So weit so gut. Zum Teil versteh ich das sogar.

Wenn man sich allerdings vor Augen hält, wie viele penibel durchorganisierte Familienkonstrukte durcheinander kommen, wiederum auch die Dienstpläne der Arbeitgeber und somit auch die Freizeitplanung der Kollegen, welche für einen Elternteil übernehmen und in die Presche springen müssen, da wird einem schlecht. Aber nur so ist ein Tarif-Warn-Streik effektiv.

Druck aufbauen.

Es wurde mir für den äußersten Notfall, wenn ich also keine Kinderbetreuung finden sollte, ein Notdienst angeboten, quasi eine Sammelgruppe, die von zwei Erziehern betreut wird, welche ausnahmsweise nicht in der Gewerkschaft sind. Im Kindergarten meiner Tochter sind ca. neunzig Kinder – wie soll das denn laufen? Da geht so ein kleines Kind doch unter, zumal sie sicher eine Krise bekommt mit lauter fremden Gesichtern, die sicher leicht gestresst aussehen werden – für mich also leider keine Option.

Mir wird nur noch schlecht, wenn ich im Kindergarten höre: etwas ändert sich und ich soll bitte Verständnis haben soll – für etliche Fortbildungen, ständigen Warnstreik, immer diese Schließzeiten oder Brückentage. Seit einem halben Jahr gab es fast keine Woche in der nicht irgendetwas meine „Pläne“ durchkreuzt hat. Dazu kommt noch diese einfach nicht enden wollende Grippewelle.

Immer wieder muss man sich einen Babysitter organisieren, eine Omi muss ihren eigenen Dienstplan über den Haufen werfen oder man muss eben krank mit dem Kind zuhause bleiben…

Also in Puncto „schneller, höher, weiter“ ist bei mir nicht viel zu merken. Ist das alles? Ein normaler Job und ein Kind, das grade so mit Mühe und Not zu vereinbaren ist oder geht da noch mehr? Fragt sich das noch irgendwer außer mir?

Wie gern würde ich mal streiken für ein bisschen Mehr von Allem. Ja ja, ich weiß, dass sind die „world´s most problems“ die ich habe… Mann, Kind, Job, Familie und gesund… da kann man sich nicht beschweren – aber wieso dürfen sich die Erzieher beschweren, dass sie zu wenig Lohn bekommen. Wieso begnügt man sich nicht einfach mit dem was man hat und ist gesund und glücklich?

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# Abenteuer Verwöhnen

Niemand mag diese verzogenen, nicht hörenden und immer nur fordernden Kinder. Die Kinder die laut im Supermarkt alles zusammen brüllen und kein NEIN akzeptieren. Die Kinder die selbst entscheiden, wann was gemacht wird und wann eben nicht. Und noch weniger mag man diese Art von Eltern die das Ganze durchgehen lassen. Sei es, weil sie die Konsequenzen und den Streit scheuen, weil einfach der Akku leer ist oder weil sie selbst emotional zu schwach sind um gegen das Kind anzukommen.

Oft hört man dann, das Kind sei verwöhnt. Da frage ich mich: Kann man ein Kind schon verwöhnt haben, bevor es überhaupt zwei Jahre alt ist? Kann da schon alles schief gegangen sein und alle guten Vorsätze die man in der Schwangerschaft macht, sind nichts mehr wert?

Immer wieder wird man schief angeschaut und bewertet, wenn man sagt, dass das Kind mit im Elternbett schläft, dass es ab und zu TV schauen darf, dass es auch mal was ungesundes zu essen bekommt, dass man das Kleine trägt obwohl es laufen kann, dass es auf dem Arm schläft obwohl man mit dem Auto fahren müsste oder dass man zum Abendbrot Müsli macht, weil die Schnitte einfach nicht das Richtige ist. 
Das alles seien Anzeichen dafür, dass man es verwöhnt. Dass man nicht nein sagen kann und das Kind den Takt angibt. Grade beim ersten Kind, sei man zu lapidar und lässt sich auf der Nase rumtanzen. Wie oft quaken einem grade Großeltern rein?! Früher war das anders, da hat man härter durchgegriffen.

Aber muss man das immer? Kann man einem Kind zu viel Liebe geben, zu viel auf seine Bedürfnisse eingehen und zu viel Geborgenheit bieten?

Ich finde nicht! Meine Tochter Mara weiß genau, dass ein Nein auch Nein bedeutet. Klar, wird versucht sich noch kurz durchzusetzen, aber wenn man dabei bleibt, gibt sie sich schnell geschlagen. Es gibt meiner Meinung nach Momente in denen man konsequent sein muss, grade wenn es auch um Sicherheit geht. Aber man muss nicht auf Ach und Krach seine Meinung durchsetzen. Wichtig ist es nur, dass man dabei bleibt. Sagt man einmal NEIN, dann bitte nicht einknicken, sonst wird man irgendwann nicht mehr ernst genommen und die Kleinen merken schneller als man denkt, wann man Mami „manipulieren“ kann. Auch wenn der Akku durch Job und Haushalt einfach manchmal leer ist und man nur noch alles hinwerfen will – bleibt stark! Man ist immer stärker als man denkt. Grade als Mami bringt man oft unbekannte Kraftreserven auf.

Trotzdem bleibe ich dabei, dass man mit ganz viel Liebe und ganz viel Kuscheln und Geborgenheit nichts falschen machen kann. Das kann nicht zu viel sein. Es kann nicht sein, dass Kinder aggressiv werden oder gewalttätig, nur weil sie im Elternbett geschlafen haben oder ihr Essen nicht aufgegessen haben. Sie werden wohl eher so, wenn sie merken, dass Eltern manipulierbar sind oder dass sie selbst das Sagen und die Kontrolle in jeglichen Lebenslagen haben und alles nach Ihrer Nase tanzt.

Das heißt für mich und meinen Alltag mit Kind, dass ich und wir konsequent sind, auch in den richtigen Momenten und grade in den Gefährlichen NEIN sagen, dass wir versuchen, soweit wie möglich standhaft zu sein, aber dass es einfach kein großes Drama ist wenn mal was nicht nach Plan läuft, sich zeitlich verschiebt, wenn man auch mal was zulässt oder wenn auch das Kind mal aussuchen darf, was jetzt gemacht wird – solange man für das Kind da ist, sich bemüht. Man kann meiner Meinung nach mehr verkehrt machen, wenn man das Kind immer nur in seine Schranken weißt, schimpft und es von sich wegstößt, wenn es Nähe braucht.

# Abenteuer Autokindersitz

Niemand blickt am Anfang in diesem Dschungel an Kinderautositzen durch. Ich finde es gibt gefühlt eine Milliarde verschiedene Sitze für die Kleinen. Nach vorn blickend, Reboarder, mit drei verschiedenen Sitzpositionen von sitzend bis liegend und anders rum. Ich hab mich ewig davor gescheut mich in diese Thematik einzufuchsen, weil es mich einfach erschlagen hat, was es beim Kauf eines passenden Sitzes alles zu beachten gibt.
Aber irgendwann reicht die Babyschale eben nicht mehr aus. Man sollte die Gewichts- und Größenangaben auf dem Sitz beachten. Zudem sagt man, dass der Kopf nicht über den oberen Rand hinausragen sollte und ein Blick sollte auch auf die Gurte gehen, denn diese müssen direkt auf Schulterhöhe in den Sitz hineinlaufen. Haut davon ein Kriterium nicht mehr hin, sollte man sich wohl oder übel wenigstens mal umhören, denn diese spontanen Wachstumsschübe bringen Eltern sonst schneller in Zeitdruck einen Sitz zu finden als einem lieb ist.

Ja und irgendwann kam ich auch nicht mehr drum herum mich um einen neuen Autokindersitz zu bemühen. Wo fängt man denn an zu gucken, was muss man beachten und wie viel müsste man investieren um einen sicheren und guten Sitz zu finden?

Ich habe mir eine Menge Erfahrungsberichte angesehen und durchgelesen, mich im Bekannten- und Verwandtenkreis umgehört und gefühlt das halbe Internet verschlungen. Alle haben eine andere Meinung dazu und jeder weiß es ganz genau. Im Endeffekt habe ich mich auf die Meinung und die Tests des ADAC verlassen, denn die machen regelmäßig diese Crashtests mit Kinderdummies.
Klingt etwas gruselig und sieht erschreckend aus, aber so gibt es eben die besten Ergebnisse.

Dementsprechend und aufgrund dieser Basis haben wir uns für einen Reboarder entschieden.
Das ist ein Sitz in dem das Kind wie in der Babyschale weiterhin rückwärts mitfährt. Dies wird bis zu einem Alter von vier Jahren aufgrund der nicht so starken Nackenmuskulatur und des noch sehr schwachen Wirbelsäule der Kleinen empfohlen. Der Vorteil ist, dass sie bei einem eventuellen Frontalaufprall in den Sitz gedrückt werden und der Kopf nicht nach vorn ins Leere knallt wie bei einem Vorwärts gerichteten Sitz. Die Kraft die beim Aufprall wirkt, verteilt sich in diesen Reboardersitzen auf den kompletten Rücken und so vermeidet man Wirbelsäulenschäden oder Schlimmeres.
Es gibt ganz viele Vergleichsseiten und diese Sitze werden auch immer wieder verbessert. Deswegen schaut ruhig aktuell noch einmal, welcher Sitz grad sehr gut bewertet ist.

Wir haben für Mara 2016 den Reverso von Concord gekauft und sind super zufrieden.
Man kann in diesem den Sitz zweifach verstellen und etwas mehr in eine Liegeposition bringen und auch die Kopfstütze verändern, sodass sie genau an den Kinderschultern abschließt. Dieser Sitz ist nur mit Isofix zu befestigen, man spart sich das ewige Gurt gefummel aber somit ist er nicht für jedes Model passend. Darauf muss definitiv geachtet werden. Wir selbst bauen ihn ständig hin und her zwischen unseren beiden Autos, daher war das die bessere Variante.
Zudem ist es für große Personen, die oft zu zweit mit dem Auto unterwegs sind auch eine Einschränkung, da man den vorderen Sitz schon sehr weit Vorn stellen muss um den Reboarder hinter dem Beifahrersitz zu installieren.
Ich fahre meist allein mit meiner Tochter, daher ist das kein Problem. Fahren wir als Familie mal weg, dann sitzt einer eh zur Beschäftigung der Kleinen mit hinten. Somit passt alles gut.

Damit ich sie sehen kann, wenn ich allein fahre, habe ich an die hintere Kopfstütze einen Spiegel geheftet. So sieht Sie mich und ich kann sie auch über meinen Rückspiegel beobachten und sehen ob alles gut ist.

Ich finde Sicherheit ist der wichtigste Aspekt bei der Wahl eines Kindersitzes und deswegen gab es keine andere Option für uns als einen Reboarder.

# Abenteuer Zähneputzen

Niemand steht wahrscheinlich total aufs Zähneputzen, aber was getan werden muss, muss eben getan werden.
Ja, das sollte mal jemand meiner Tochter sagen. Sie findet es nämlich grauenvoll.

Seit sie zwei oder drei Zähnchen bekommen hatte mit sieben Monaten, habe ich immer wieder regelmäßig ihre Zähne geputzt. Mal spielerisch, mal mit Zahnpasta und mal ohne und immer mal wieder hab ich sie auch allein auf der Zahnbürste herumkauen lassen um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass dieses komische Bürstending nichts schlimmes ist und eben leider zum Alltag dazugehört.
Keine Ahnung ob das zu viel oder zu wenig war, ich die falsche Zahnbürste besorgt habe oder die Zahnpasta nicht schmeckt:

Mara findet Zähneputzen total ätzend. Mit Zahnputzbüchern und Songs und auch ohne – Zähne putzen macht Ihr keinen Spaß und mir dementsprechend bei ihr auch nicht.

Es gibt immer mal bessere Tage, an denen sie den Mund ganz brav aufmacht und ich bin sofort guter Dinge, dass sie es jetzt endlich verstanden hat oder eben einfach resigniert, denn ein NEIN in Puncto Zähneputzen gibt es eben nicht. Und schwuppdiwupp ist am nächsten Morgen wieder alles vergessen und wir fangen wieder bei Null an. Das einzig Gute daran, dass dann Terror und Gebrüll herrscht ist, dass sie dann den Mund beim weinen schön aufmacht und ich putzen kann. Rabenmutter – ja ja…

Ich schiebe wie alle Eltern so oft, das ganze Rumgezeter aufs Zähne bekommen, aufs angeschwollene schmerzende und spannende Zahnfleisch. Aber das bleibt ja nicht für immer so. Der Grund wieso es nicht immer nur daran liegen kann ist, dass der Papa immer putzen darf. In aller seelen Ruhe und schön bedacht. Hmm, was mache ich falsch? Sonst klammert sie immer und überall nur an mir. Wenn ich da bin, sind alle anderen Luft. Ist so ein Mutter-Tochter-Ding denk ich – aber Zähneputzen darf ich nicht.

Wir benutzen zum Putzen die Nenedent ohne Fluorid Zahncreme. Da streiten sich, wie ich gelesen habe auch die Gelehrten ob man lieber Zahnpasta mit oder ohne Fluorid benutzen sollte.
Die Entscheidung ist recht einfach. Gibt man seinem Kind Vitamin D – Tabletten mit Fluorid (bspw. D-Fluoretten), lässt man es in der Zahncreme weg, so wie bei uns. Das Vitamin D ist zur Rachitisprophylaxe gut und wird meist im ersten Lebensjahr vom Kinderarzt verschrieben und wie bei uns auch in den dunklen Wintermonaten des zweiten Lebensjahres. Bekommt das Kind die normalen Vitamin-D Tabletten oder das Öl, kann man ruhig eine Fluoridhaltige Zahncreme nutzen. Experten raten nur nicht beides zu verabreichen um eine Überdosierung zu vermeiden, wobei das erst ab einer enorm hohen Menge passieren kann, also keine Angst. Komplett auf das Fluorid zu verzichten, wird nicht empfohlen, da es ein wesentlicher Bestandteil der Vorbeugung gegen Karies ist.
Naja und wenn mein Kind nicht das einzige ist, dass so schlecht Zähne putzt, dann doch lieber auf Nummer sicher gehen.

Habt Ihr Tricks die Kleinen fürs Putzen zu begeistern?

# Abenteuer Kind – krank – Karriere

Niemand wird mit Absicht krank und somit lässt sicher auch niemand wirklich mit Absicht die Kollegen hängen. Leider hat eine Mami oder ein Papi durch das Kind eine doppelt so hohe Chance so ein Kollegenschwein zu werden.
Grade im ersten Jahr im Kindergarten ist dieses krank sein des Kindes ja ein gefühlter Dauerzustand. Man selbst hangelt sich auch nur von Tag zu Tag, plant nicht mehr im Voraus und hängt auch irgendwie in den Seilen weil man aus Solidität zum Kind ja auch gleich alles an Krankheiten mitnimmt.

Jetzt ist man nach der langen Elternzeit vor kurzem erst wieder in den Beruf eingestiegen oder hat einen neuen Job gefunden mit anfänglicher Probezeit. Wie unangenehm ist das denn jetzt krank zu werden?! Da hat man doch gleich seinen Stempel weg. „Die mit dem ständig kranken Kind!“ – na klasse. Ich weiß gar nicht wie oft ich meine Tochter schon mit leichtem Fieber aber guter Laune einfach heimlich in den Kindergarten geschickt habe. Ich dachte, erst mal zur Arbeit und hoffen, dass niemand anruft. Das klingt hart und alle Moralapostel da draußen dürfen gerne den ersten Stein werfen.

Ich weiß nicht, ob ich meiner Mutter die Schuld geben soll, weil sie es mir so vorgelebt hat, dass man wegen eines Schnupfens nicht zuhause bleibt, oder eher dem alten Arbeitgeber, welcher nur bei weniger als 10 Krankheitstagen ein 13. Gehalt gezahlt hat und somit ein enormer Druck aufgebaut wurde unbedingt zur Arbeit zu kommen. Bei Wind und Wetter, bei Husten und Schnupfen, ob man alle ansteckt oder nicht – man ist zur Arbeit gegangen. Wenn auch nicht grade moralisch einwandfrei, aber effektiv. Geld regiert die Welt – das zieht immer.

Naja, aber nun so als Mami, mit Verantwortung für jemand anderen muss man langsam mal anfangen umzudenken. Bewusster zu handeln, auch mal Pause zu machen bevor der Körper streikt und gar nichts mehr geht. Man muss die Zeichen eben mehr und besser deuten.
Würden alle Mamis die Möglichkeit haben ihre kranken Kinder zuhause zu lassen, auch mit einer simplen Erkältung, dann gäbe es diese ganzen „Kindergarten-Seuchen“ und Krankheitswellen dort gar nicht. Aber dieser Druck der Gesellschaft, der Arbeitgeber und die Existenzangst machen dies gar nicht möglich. Ich kann mich bisher auch noch nicht so richtig frei machen von diesem gesellschaftlichem Druck und frage mich, wie es den Erziehern im Kindergarten so geht zwischen dem ganzen Gehuste und Geschnoddere.

Ich nehme mir heute also ganz fest vor, bei dem nächsten Durchhänger von Mara tatsächlich mal auf Pause zu drücken. Auch wenn sie trotzdem gern in den Kindergarten geht, ist sie ja umso lieber auch bei Mami zuhause und dort wird man auch viel schneller und besser gesund gekuschelt.

# Abenteuer Qualitytime

Niemand der gleichzeitig Job und Kind unter einen Hut bringen muss, kann sicher behaupten, dass die Zeit mit dem Kind völlig ausreichend ist.
Ich persönlich finde, trotz Teilzeitjob und drei freien Nachmittagen die Woche, dass ich viel viel zu wenig Zeit für meine Tochter habe.
Ich hole sie an drei Tagen die Woche nach dem Mittagsschlaf gleich aus der Kita ab und wir unternehmen tolle Sachen. Gehen schwimmen, zu Erlebnisspielplätzen oder auf Playdates mit ihren Freundinnen. Dann fällt sie allerdings auch schon immer nach dem Abendbrot todmüde ins Bett. Das ist auf der einen Seite schön, weil ich dann Zeit für mich und den Haushalt habe, aber auf der anderen Seite verkürzt es die gemeinsame Zeit auch enorm.

Vier bis fünf Stunden am Tag sind nicht viel, aber das sind Luxusprobleme, ich weiß.

Grade jetzt, kurz nach Beendigung der Elternzeit, muss man sich da erstmals ganz schön umstellen. Von 100 Prozent täglich auf 20 Prozent runter zu drosseln ist wirklich nicht leicht. Dazu kommen die anderen beiden Tage in der Woche, an denen ich lang arbeiten muss und der Papa und die Omi die Nachmittage nach dem Kindergarten abdecken. Es ist echt toll, denn Mara hat so eine super Abwechslung und ich glaube sie geniest es auch total mal auf andere Weisen zu spielen oder etwas anders ein Buch anzusehen. Denn ganz ehrlich, ich gucke auch immer die gleichen Bücher an und zeige Ihr auch immer den gleichen Käse darin. Deswegen ist es für sie ganz sicher der Knaller wenn Omi einmal die Woche kommt, aber ich sitze auf der Arbeit und denke die ganze Zeit, was ich jetzt alles mit ihr spielen könnte, was wir üben würden, was ich ihr zeigen könnte oder dass wir vielleicht etwas Neues entdeckt hätten auf dem Heimweg.

Ich bin definitiv keine Klette oder eine Helikoptermutter, aber ich verbringe gerne Zeit mit meiner Tochter. Grade jetzt mit knapp eineinhalb Jahren beginnt sie wirklich aufmerksam durch die Welt zu laufen. Sie möchte vieles erkunden und verstehen. Man sieht ihr richtig an wie staunend sie manchmal unterwegs ist und wie es dann in ihrem Kopf arbeitet um es zu verstehen. Sie steht Ewigkeiten einfach nur da und guckt wie die Blätter vom Baum heruntertrudeln und obwohl ich schon halb erfriere beim warten darauf, dass sie weiterlaufen will, könnte ich gleichzeitig anfangen sofort loszuheulen, weil ich so verliebt bin in dieses kleine echte Menschlein und so stolz darauf, dass sie schon so groß und von der Welt fasziniert ist. Sie sieht in so kleinen Sachen, an denen ich selbst täglich gedankenlos vorbei laufe so große Wunder. Das rührt mich tatsächlich. Diese Neugier und Unbekümmertheit steckt an.

Ich selbst kann nicht mehr mit mir allein durch die Welt laufen ohne bei einer vorbeifahrenden Bahn hektisch zu werden und innerlich quiekend „Daaa eine Bahn!“ zu brüllen, ohne beim Durchfahren eines Tunnels wegen der flackernden Lichter verblüfft zu sein oder ganz kleine Kastanien einzusammeln, weil diese so schön in Maras und meine Jackentaschen passen. Man wird durch Kinder zu einer ganz neuen Person gemacht, man lernt Dinge neu zu betrachten oder manche Wunder einfach zu glauben ohne sie zu hinterfragen.

Und genau in diesen Momenten, in denen ich allein die Bahn betrachte, die Lichter im Tunnel zähle oder meine Taschen mit Kastanien vollstopfe, vermisse ich die Kleine so sehr. Dann wünsche ich mir, dass ich jetzt nicht zur Arbeit muss und nun Zeit zum Abenteuer erleben ist. Ich weiß, dass ich mich sicher bald daran gewöhne, dass es leichter wird, man die Zeit die man hat, effektiver nutzt und auch dass ich über Probleme schreibe, welche eigentlich keine sind.

# Abenteuer Kinderessen

Niemand kochte besser als Mami, heisst es immer.

Meine eigene Mutter sagte immer, dass es daran liegt, dass eine Mutter mit Liebe kocht. Ist das heutztage zwischen Tür und Angel, zwischen Wäschebergen und Kindersportkursen, zwischen Partnerschaft und Kinderbespaßung wirklich so? Kochen wir Mamis mit Liebe?

Bei mir ist das echt von Maras Stimmung abhängig. Ist sie maulig, hat schlecht geschlafen oder ist einfach mal nur eine Nervensäge, gibts tatsächlich auch mal nur die eingefrorene Bolognese von vor 3 Tagen. Das muss ich ehrlich zugeben. Da habe ich gar keine Zeit, keine Muße und auch keine Hand frei um einen Kochlöffel zu schwingen. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass sie wie wohl jedes Kind Bolognese liebt. Somit ist es auch keine Strafe und für mich an solchen Tagen echt eine Entlastung.

Meistens ist Mara aber total entspannt und hat auch Lust mir zu helfen, insofern schon möglich. Sie sitzt dann auf der Arbeitsfläche und reicht mir die Möhrchen oder Kartoffeln zum schneiden und wir singen Lieder. So macht es dann auch alles Spaß.

Wie schon herauslesbar war: Ja bei uns gibt es Fleisch fürs Kind. Das ist wohl heutzutage nicht mehr Gang und Gebe in Zeiten von Veganismus und dem ganzen Paleo-Kram.

Sie bekommt es nicht immer, es gibt auch viele Mahlzeiten ohne Fleisch. Aber wir sind nicht dagegen. Womöglich scheiden sich hier die Geister.

Ich habe mir selbst bei der Kitasuche von Leiterinnen ellenlange Vorträge anhören müssen, dass es bei denen im Haus nur Vegetarisches und höchstens mal Fisch auf den Tisch kommt. Puh, ist das aber immer der richtige Weg für die Ernährung und das Wachstum eines so kleinen Menschen?

Wie Erwachsene sich ernähren, ob LowCarb, nach Paleo, Detox oder vegan ist mir eigentlich relativ Schnuppe, zumal das in Berlin hier wirklich alles gut machbar ist aufgrund der vielen Möglichkeiten. Bei Kindern sehe ich das allerdings anders und finde, dass man dort ausgeglichen ernähren sollte.

Die Omis schimpfen immer wenn ich am Essenstisch nicht konsequent bin. Meine Tochter kostet alles und wenn es Ihr nicht schmeckt, dann muss sie es nicht essen. Ich zwinge sie nicht. Diese Zeiten sind hoffentlich vorbei, in denen man so gehandelt hat damals.

Ich bin aber auch keine Mami, die dann noch 3 weitere Alternativen anbietet. Noch ein Brot oder eine Banane? Magst Du vielleicht ein paar Kräcker oder einen Quetschi. Nein Nein, das auch nicht. Entweder gibt es das Mittagessen oder nichts. Klingt auch hart wenn ich das jetzt so lese, aber ich möchte Ihr nicht beibringen, dass Sie durch meckern etwas erreichen kann und dann alle springen.

Wie handhabt Ihr das, wenn das Kind etwas nicht essen mag?

# Abenteuer Kinderbock im Supermarkt

Niemand will in so eine Situation kommen: Das Kind bockt und tobt beim Einkaufen.

Die Horrorvorsstellung für alle Eltern.

Man hetzt mittlerweile nur noch durch die Gänge, immer darauf bedacht um die Süßigkeiten herum zu huschen, alles Blinkende und Glitzernde zu meiden und auf keinen Fall zu lang an der Kasse neben den Kleinigkeiten zu stehen. Die Kunst besteht zudem darin, alles leckere und süße trotzdem in den Wagen zu buchsieren ohne dass das Kind etwas mitbekommt und gleich ausflippt, weil jetzt eben noch keine Tüte, Dose oder kein Karton aufgerissen wird.
Das Ganze bedarf einer ganze Menge Training, vor allem Nerven und im härtesten Fall bringt es graue Haare.

Ich frage mich, woher ein Kind, welches ja anfangs noch ach so gesund erzogen und ernährt wird, weiß wie eine Schokoladentafel aussieht oder eine Packung Kekse. Wieso flippt es denn nicht so aus, wenn man die Butter oder eine Packung Käse in den Wagen legt? Man nascht ja zu Hause schon nur heimlich, abends wenn das Kind schläft oder zu meiner Schande muss ich gestehen manchmal auch direkt am Kühlschrank. Schwupp und schnell rein in den Mund, bevor dieses kariesproduzierende Zeug noch teilen muss.
Irgendwie haben Kinder einen siebten Sinn für ungesundes. Mittlerweile glaube ich, dass sie mit Knisterpapier schon diesen tollen Zuckerschock-Trip verbinden. Es gibt ja wirklich fast keine Süßigkeit die außen herum nicht knistert.

Anders kann ich es mir einfach nicht erklären.

Anfangs sagte ich mir auch immer, dass ich es bei meiner Tochter anders machen werde! Dass ich hart und konsequent sein kann, wenn sie rumbockt und etwas unbedingt haben will. Dass ich es besser machen werde als all die Mütter die immer einknicken und nachgeben. Ich dachte, mein Kind braucht nicht im Supermarkt schon alles zu bekommen, denn mein Kind wird geduldig erzogen und kann warten bis wir zuhause sind und alles in Ruhe einteilen. Ich habe Eltern, die auf das Betteln, die lieben Augen und das „Mammiii“ reingefallen sind, verachtend angesehen und verurteilt

Ich war ein Arschloch. Schande über mich.

Mittlerweile mache ich zwar noch keine Packungen im Supermarkt auf, es gibt auch nicht alles was sie will, aber ich habe ein großes Verständnis für alle Eltern entwickelt und verstehe in welcher Stress-Situation sie sich grade befinden. Es ist manchmal nicht leicht das Kind zu bestrafen oder zu ignorieren, wenn es wie am Spieß schreit, trampelt und aus allen Körperöffnungen tropft… denn darauf kann man sich ja schließlich bei einem ordentlichen Bock nicht auch noch konzentrieren.
Dazu kommen die Blicke, die man im Nacken spürt. Die Blicke, die man nur zu gut kennt, denn man hat sie auch einmal geworfen. Damals, als man noch Kinderlos war, es eilig hatte oder der Meinung war, dass das heute schon DER höchst stressigste Tag war. Oder die Blicke der Älteren, die einem sagen wollen, dass es das früher so nicht gegeben hätte und dass man damals schon lange die Hand mit den vielen Siegelringen erhoben hätte.

Dieser Druck auf einmal.

Ich bin mir nicht sicher was nun wirklich zu tun ist. Ignorieren und ausharren? Diskutieren und erklären? Alles stehen und liegen lassen und mal ohne Kind wiederkommen, denn die Reste zuhause werden erstmal reichen?

Was ist für Euch bisher die beste Variante gewesen? Oder habt Ihr schon vorher alles so richtig gemacht, dass es solche Situationen nicht gibt?

 

 

 

# Abenteuer Kita-Eingewöhnung

Niemand konnte mir garantieren, dass meine Tochter nach drei Wochen wirklich ein großes Kindergarten-Mädchen ist. Drei Wochen ist eine wirklich kurze Zeit für die sanfte Eingewöhnung. Aber wir hatten einfach nicht mehr Zeit. Der Ernst des Lebens und die Arbeit hatte uns bald wieder. Das musste klappen. Es gab keinen zweiten Boden, kein Sicherheitsnetz, niemand von uns Eltern hatte noch eine freie Woche in der Hinterhand, falls etwas schiefgeht und Mara sich noch nicht lösen kann und absolut noch kein großes Mädchen sein mag.

Der Druck war groß in mir.

Dieser Druck färbte wohl möglich auch auf die Kleine etwas ab. Irgendwie merken Kinder sowas ja immer. Grade dann, wenn man versucht das Ganze enorm geschickt und gekonnte zu vertuschen und extra den Papa die drei Wochen zur Eingewöhnung zu schicken. Nein nein, die Kinder riechen den Braten. Und so kam es auch, dass sie die kompletten drei Wochen, in der Zeit in der man als Elternteil noch mit im Raum ist, permanent auf Papas Arm klammerte und wimmerte.
„Na toll“ dachte ich. Meinem innerlichen Druck ging es dadurch natürlich nicht sonderlich besser. Auch die Tatsache, dass am Ende der ersten Woche die Kinder grade mal einen Tag für 10 Minuten alleine mit der Erzieherin waren, machte mich nervös. Wie soll das in drei Wochen durch sein? Weiß die Erzieherin wirklich was sie tut?
Mein Vertrauen war gleich Null, aber ich musste abwarten, denn eine Wahl hatten wir so oder so nicht.

Im schlimmsten Fall, musste Mara es auf die harte Tour lernen.

In der zweiten Woche ging es auch nicht wirklich voran. Meine Tochter war grade mal 45 Minuten täglich ohne uns. Beim Verabschieden wurde geweint und dann aber fleißig gespielt, ohne Tränen und Drama. Eigentlich gar nicht schlecht. Ich verstand aber nicht, wie man in 7 Tagen von 45 Minuten auf 6 Stunden aufstocken will. Andererseits ist es sicher ausreichend, wenn das Kind das Prinzip der Trennung und der ganz sicheren Abholung begreift.

Hoffnung ist alles.

Dieser Druck machte mich irre. Wir haben auf dem Spielplatz nicht mehr im Wasser geplantscht, sind jedem Durchzug und zu starkem Wind aus dem Weg gegangen, haben im Auto die Klimaanlage ausgeschaltet und waren auch am See nicht im Wasser. Ich wollte einfach kein Risiko eingehen, dass Mara krank wird und sich so irgendwas verzögert. Jetzt im Nachhinein total blöde und unnötig, aber ohne Erfahrung und Vertrauen zu wildfremden Menschen im Kindergarten wird man so paranoid.
Für die letzten beiden Tage der dritten Woche wurde angekündigt, dass dort gegessen und geschlafen wird. Endlich, dachte ich.
Essen kann sie. Das macht sie seit ewigen Zeiten alleine, das wird was. Meine Stimmung stieg. Schlafen konnte schwierig werden. Sie ist so eine Händchenhalterin beim Einschlafen. Keine Ahnung wie man das in der Kita bei einer ganzen Gruppe bewerkstelligen will. Meine Sorgen waren allerdings mal wieder grundlos. Sie schaufelte das Essen inklusive Nachschlag nur so in sich hinein und hat auch direkt 2 Stunden Mittagschlaf dort gemacht.

Mit Händchenhalten.

Jetzt war zum ersten Mal der Punkt gekommen, an dem ich verstand, dass ich ganz umsonst Angst gehabt habe. Dass Mara das schon kann, weil sie ein tolles Mädchen ist. Weil wir sie immer ernst genommen haben, weil wir sie nie haben weinen lassen, weil wir immer da waren, wenn sie uns brauchte und wir sie nie im Stich gelassen haben. Sie hat verstanden, dass wir sie immer wieder abholen, weil sie hier zuhause auch gebraucht wird und ein Teil von uns ist. Das ist es, um was es geht. Vertrauen. Mara muss uns vertrauen, wir müssen Ihr vertrauen und natürlich auch fremden Menschen von denen man rein gar nichts weiß, denn wann redet man denn man über die Wehwehchen der Erzieherinnen?!
Vertraut also mehr auf Eure Kinder. Sie sind ganz tolle kleine Menschen die schon viel mehr können, verstehen und wegstecken als man als Elternteil denkt. Man selbst muss lernen loszulassen und sie gehen zu lassen. Man muss lernen den Tag wieder ohne sie rumzubekommen und sich umso mehr auf sie am Nachmittag zu freuen.

So kam es auch, dass Mara an ihrem ersten Tag allein im Kindergarten bei der Verabschiedung nicht mal weinte. Wahrscheinlich war sie einfach glücklich, abgelenkt, überwältigt und voller Vorfreude auf die Abholung ein paar Stunden später.

# Abenteuer Elternzeit

Niemand hätte wirklich gedacht, dass dieser Tag kommen wird. Mein letzter Tag in der Elternzeit ist angebrochen und schon fast ist er vorbei. Das macht mich unglaublich traurig. Nicht, weil ich arbeiten muss, darauf freue ich mich tatsächlich sogar. Neue Herausforderungen, neue Gesprächsthemen und neue Kollegen zum Kennenlernen. Das wird alles aufregend und spannend werden und der Tag wird sicher wahnsinnig schnell vergehen, wie das immer so ist, wenn etwas noch nicht zur Routine geworden ist.

Ich werde diese Zeit, diese Phase und alles an Ihr jedoch vermissen. Die vielen Momente die man intensiv mit dem Kind nutzen konnte und die man so genossen hat.
Die anfängliche Zeit in der man es gar nicht fassen konnte, dass dieses kleine Wesen ab jetzt wirklich bei einem wohnt und erstmal nicht mehr weggeht, dass man jetzt umdenken muss und aufhören egoistisch zu sein. Ich konnte es einfach nicht begreifen, dass meine Tochter ein echter Mensch ist und alles in Miniaturausführung an ihr dran und wirklich funktionsfähig ist. Nach und nach hat man sich aneinander gewöhnt und sich einen Rhythmus geschaffen. Man hat sich bei Kursen angemeldet, sich ständig bei der Familie breitgemacht oder sich Ausreden ausgedacht, wieso man den Abend nicht mit Freunden weggehen kann, einfach nur um das kleine Wunder die ganze Zeit zu beobachten.
Wir waren ständig unterwegs, waren viel spazieren, haben uns mit anderen Mamis getroffen um Erfahrungen oder Ängste auszutauschen oder haben einfach nur den ganzen Tag im Schlafanzug auf der Couch verbracht, um uns von einigen Nächten in denen Mara ganz viel Liebe brauchte auszuruhen.

Viele Menschen, tatsächlich meist ohne Kinder, geben mir das Gefühl, dass ich ein Jahr eine Knaller-Urlaubs-und-Relaxzeit hätte haben müssen. Das bisschen Baby. Nichts da. Es gab nicht einen Tag an dem ich ausgeschlafen habe, es gab so viele Morgen an denen ich weinend aufgestanden bin, weil ich einfach noch liegen bleiben wollte und unglaublich müde war. Es gab so viele Momente, in denen ich laut schreien wollte, weil mal wieder nichts geklappt hatte oder nichts planbar war, weil so ein Baby ab und an echt unberechenbar sein kann. Es flossen so viele Tränen, weil man sein altes, so leichtes und unkompliziertes Leben für einen Moment wiederhaben wollte. Aber es flossen auch unglaublich viele Tränen, weil man so glücklich war, dass man es geschafft hat, dass das Baby schläft, dass es sich drehen kann, krabbeln oder alleine mit einem Löffel essen. An diesen Stolz und dieses Emotionale als Mami habe ich mich noch nicht ganz gewöhnt. Ich habe sowieso das Gefühl, super weinerlich geworden zu sein. Erst dachte ich, es würde wieder vorbeigehen, wenn man dann irgendwann nicht mehr stillt und dieses ganze Hormon-Chaos sich gelegt hat. Aber nichts da. Bei mir zumindest blieb diese Emotionalität. Das ist auch nicht so wild. Ich bin ja allgemein ein ganz neuer Mensch geworden. Geduldiger, sanfter, gütiger und verständnisvoller.

Eben eine Mami.

Danke, du tolle Elternzeit. Es war mir ein Fest, dich kennenlernen zu dürfen. Du warst ein toller Freund und Wegbegleiter. Ich werde ganz oft an Dich denken und jedem freudig davon berichten, was Du für ne coole Socke bist.